Alpine Intralogistik

19.02.2018

Linde-Routenzug versorgt Bergrestaurant in 2.283 Metern Höhe mit frischen Lebensmitteln

Im Restaurant Giggijoch kann man auf 2.283 Metern Höhe bei minus 12 Grad Außentemperatur in den Ötztaler Alpen frischen Kuchen, Germknödel und Erdbeeren bestellen. Eine logistische Meisterleistung, die ein Routenzug von Linde Material Handling ermöglicht.

Während dem Saisonbetrieb werden auf dem Giggijoch in Sölden (Österreich) jeden Tag rund 4.000 Gäste mit Speisen und Getränken versorgt. Aber wie werden täglich rund 2.000 Kilo frische Lebensmittel in die Höhe gebracht?

Bis zu 15 % Steigung im Versorgungstunnel für das Bergrestaurant auf 2.283 Meter kann der Linde Routenzug bewältigen

Das Geheimnis: Unter der Piste verläuft ein 150 Meter langer Tunnel, der die Bergstation mit dem Bergrestaurant Giggijoch verbindet. Und in diesem Tunnel spielt der Factory Train FT10 Compact von Linde Material Handling, die Hauptrolle. Solche Routenzüge kennt man sonst nur aus der Industrie mit Produktions- und Montagebändern.

Die große Stärke des Routenzugs von Linde ist seine extreme Wendigkeit – und die kann er im Skigebiet Sölden perfekt unter Beweis stellen. Im Tunnel müssen nämlich Steigungen von bis zu 15 Prozent bewältigt werden. Hinzu kommen mehrere enge Passagen: richtige Nadelöhre, einmal geht es sogar in S-Form um die Kurve. Und es ist sehr eng: Zwischen dem Zug und der Wand ist oftmals nur eine Handbreit Platz.

Wie kann der Linde-Routenzug sich trotzdem mit zwei Anhängern durch den Tunnel manövrieren, ohne anzustoßen? Ganz einfach: Alle Anhänger lenken mit! Und dank neongelber Pfeilmarkierungen an den Wänden weiß der Fahrer ganz genau, wann er welche Lenkbewegung machen muss.

Der Zug ist seit Herbst 2016 im Einsatz. Manuel Köll, stellvertretender Betriebsleiter bei den Bergbahnen Sölden, ist begeistert: „Wir haben ein Fahrzeug gesucht, das mit den Gegebenheiten umgehen kann, das Gewicht und vor allem die Steigung bewältigt“, sagt Köll. Die Lösung von Linde Material Handling sei perfekt: „Die Anhänger sind konkurrenzlos“, sagt Köll: „Wir können sämtliche Waren vom LKW in die Gondel und in den Routenzug laden, ohne dafür die Warenträger wechseln zu müssen.“

Schon die Planung mit den Linde-Experten sei vorbildlich gewesen, so Köll. Bei Linde habe man sogar eine Art „Elchtest“ für den Routenzug gemacht und zu Testzwecken alle Engstellen mit Paletten nachgebaut.

„Der Routenzug ist das Gelbe vom Ei“, sagt der Söldener Gastronomiechef Robert Hanser. Das Gelbe vom Ei kann man auch in Hansers Giggijoch-Restaurant bestellen – dank des Linde-Routenzugs.

Mitlenkende Anhänger ermöglichen das Manövrieren des Routenzuges sogar in engen S-Kurven.

Linde Material Handling GmbH
Die Linde Material Handling GmbH, ein Unternehmen der KION Group, ist ein weltweit führender Hersteller von Gabelstaplern und Lagertechnikgeräten sowie Anbieter von Dienstleistungen und Lösungen für die Intralogistik. Mit einem Vertriebs- und Servicenetzwerk in mehr als 100 Ländern ist das Unternehmen in allen wichtigen Regionen der Welt vertreten. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte die Operating Unit Linde MH EMEA (Europa, Nahost, Afrika) einen Umsatz von rund 2,9 Milliarden Euro und beschäftigte rund 10.500 Mitarbeiter. Weltweit wurden 2016 mehr als 109.000 Fahrzeuge der Marke Linde verkauft. Die Tochtergesellschaft Linde Material Handling Austria GmbH in Österreich ist an vier Standorten (Linz, Wiener Neudorf, Graz, Hohenems) vertreten.

Pressekontakt:

Linde Material Handling Austria GmbH, Linz

Peter Markschläger: +43 664 3895-080 E-Mail: peter.markschlaeger@linde-mh.at

Linde Material Handling Austria GmbH, Franzosenhausweg 35, 4030 Linz

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